Wien Museum

Das Wien Museum besitzt eine wertvolle Gemälde- und Grafiksammlung mit rund 130.000 Objekten. Das zeitliche Spektrum reicht von Fresken aus dem 14. Jahrhundert bis hin zu zeitgenössischen Arbeiten. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt  auf Werken aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Besonders kostbare Bestände verzeichnet die Sammlung für die Kunst des Biedermeier, des Historismus, der Zeit um 1900 und des Frühexpressionismus.

Nach Beschluss der Kuratoren im Jahr 2016 wurden Werke von Wilhelm Jaruska in die Sammlung des Wien Museum aufgenommen.

http://www.wienmuseum.at/

Wilhelm Jaruska Graphik und Malerei

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Die „Epoche Paul Kurt Schwarz“ (1954-1987)

Auch Paul Kurt Schwarz war Schüler von Kirnig und übernahm schließlich 1954 die Leitung der vormaligen Kirnig-Klasse vom interimistischen Leiter Korunka. Er beeinflusste mit seiner Tätigkeit an der heutigen Universität für angewandte Kunst Wien maßgeblich eine ganze Epoche österreichischer Gebrauchsgrafik – eine Epoche, die erst mit seiner Pensionierung im Jahr 1987 zu Ende ging.

Das „Handwerk“ seines späteren künstlerischen Schaffens erlernte er dabei in einem Umfeld von Studienkollegen wie Arthur Zelger, Wilhelm Jaruska und Rudolf Korunka. Paul Kurt Schwarz begann schon früh mit Fotografien zu arbeiten und diese für die Gebrauchsgrafik zu verwenden. So findet dieses Element auch in den Plakatentwürfen der „Meisterklasse Schwarz“ wiederholt Verwendung.

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Neben seiner Lehrtätigkeit war Paul Kurt Schwarz außerdem immer aktiv tätig im Bereich der Plakatkunst beziehungsweise der Gebrauchsgrafik. Er arbeitete dabei fast ausschließlich für den Kulturbetrieb, also für Galerien, Ausstellungen und Verlage, wodurch er noch direkt mit den AuftraggeberInnen in Kontakt trat – ein Typus von GebrauchsgrafikerInnen, der mit der Ära der Werbeagenturen ausgestorben scheint.

 

Wien Geschichte Archiv

Wilhelm Jaruska, * 26. Juli 1916 Wien, † 2. Dezember 2008 Wien, Maler, Graphiker, Lehrer.

Jaruska war Professor an der heutigen Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt (HGBLVA), seit 1967/1968 in der Leyserstraße 6 im 14. Bezirk, zuvor in der Westbahnstraße 25, Ecke Schottenfeldgasse, im 7. Bezirk. Dort hatte der Wiener Gemeinderat 1887 das Gebäude zur Verfügung gestellt hatte, in dem der Schulbetrieb 1888 begann.

In den 1960er und 1970er Jahren war Wilhelm Jaruska neben seiner Lehrtätigkeit oft als freiberuflicher Grafiker für den 1967 gegründeten Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien tätig und entwarf für den PID Prospektlayouts und Plakate. Jaruska bewohnte damals ein atelierartiges Siedlungshaus der Stadtverwaltung in der 1950 erbauten Siedlung Löwenzahngasse, Stadlau.

Teilnachlass in der Österreichischen Nationalbibliothek.

Quelle: https://www.wien.gv.at/wiki/index.php/Wilhelm_Jaruska